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Kino

Für seinen Film Merci pour le chocolat (Süsses Gift) hat Claude Chabrol Lavaux gewählt, um die Beziehung zwischen der reichen Erbin einer Schokoladenfabrik, gespielt von Isabelle Huppert, und einem desillusionierten Musiker, verkörpert von Jacques Dutronc, zu inszenieren. Dieser Film, der mit dem 58. Louis-Delluc-Preis ausgezeichnet wurde, der den besten französischen Film des Jahres 2000 belohnt, ist die Gelegenheit, um das Grandiose der Landschaft des Lavaux zu zeigen, die als ein Übergangsraumgenutzt wird, um der erstickenden Atmosphäre der Beziehungsschwierigkeiten zwischen den zwei Hauptpersonen zu entfliehen.

Drei Dokumentarfilme

Lavaux war auch der Schauplatz eines Films von Peter Ustinov, Lady L (1965), der mit Sophia Loren und Paul Newman gedreht wurde.

Und schliesslich stand die Region im Mittelpunkt von drei Dokumentarfilmen: einer von Charles-Georges Duvanel mit dem Titel L’année vigneronne (1940) (A.d.Ü.: wörtlich übersetzter Titel „Das Winzerjahr“, und der zweite von Arthur Adrien Porchet, La paysanne au travail ((A.d.Ü.: wörtlich übersetzter Titel „Die Bauersfrau bei der Arbeit“), 1927 beziehungsweise 1928 gedreht und Textfassung von Charles Ferdinand Ramuz. In Chronique vigneronne (Winzerchronik) (1999), schliesslich widmet Jacqueline Veuve ihren Dokumentarfilm der feinen Beobachtung der Veränderungen, die in der Region Ende des XX. Jahrhunderts im Gange sind.

Bibliografie: MUEHLETHALER, Jacques, « Cinéma », in Lavaux, Vignoble en terrasses face au lac et aux Alpes, Dossier de candidature de Lavaux au patrimoine mondial de l’UNESCO, Cully, Janvier 2006, pp. 27-29.

Adresse

Lavaux Patrimoine mondial

Sentier des Vinches 1

CH - 1091 Grandvaux

Tel. + 41 21 946 15 74

Courriel: info@lavaux-unesco.ch

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